Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Das Leben optimieren





Wenn ich mein Leben ändern will, 
setze ich mir Ziele,
vergesse aber allzu gern,
dass der Weg dorthin 
ja eigentlich mein Leben ist.

Benno Blues

Verstand ohne Mitgefühl


Mitgefühl


Ich mag diese Stille nicht.
Es ist, als wiche das Leben aus mir.
Doch ist es nur das, was ich für ein Leben halte.

Hinter der Stille
da liegt mein wirkliches Leben.

Benno Blues

Ein erfülltes Leben




Ich sehne mich, wie wohl alle Menschen,
nach einem richtig guten, 
nach einem erfüllten Leben.
Aber warum fülle ich es nicht?
Ich tue so, als hätte ich unendlich viel Zeit.

Was, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte? 
Warum eigentlich würde es mir dann so viel leichter fallen,
für Fülle in meinem Leben zu sorgen?

Ich weiß die Antwort nicht.
Und das gibt mir zu denken...

Benno Blues

Liebe und Erfolg




Manche Dinge im Leben muss man sich verdienen.
Anderes wiederum kann einem nur geschenkt werden.
Der Glückliche kennt den Unterschied.

Benno Blues



Kaminfeuer



Gedicht Kaminfeuer
Foto: M. Großmann / pixelio.de

Samtrauchig Duft von Buchenholz
durchdringt das abendliche Dämmern.
Leicht atmend Stille überall,
ein freundlich Knistern, Knacken, Hämmern. 

Es ist das Leben, die rote Magie,
aus Feuer sind wir gemacht.
Und während ich tief in die Flammen seh,
erahn ich die uralte Macht.

Die Wände kalt, die Luft geeist.
Im schwarzen Stahl die wilde Glut,
füllt in des Raumes letzten Winkel,
Behaglichkeit wie warmes Blut.

Benno Blues

Verlaufen


Gedicht Depression
Foto: pixabay.com

Entkommen mag ich mir in wagen Stunden,
entfliehen möchte ich 
all dem, das gierig nach mir greift.
Will hier nicht sein mit mir und all den Wunden,
will hier nicht sein mit mir in dieser Zeit.

Hinfort, hinfort, 
das Glück will ich erkunden!
Was hält mich noch, was gibt mir Halt?
Was ist es, das mich lässt gesunden?
Ich such und such 
und bin mir selbst entschwunden.
Mein Ruf in leerem Raum verhallt.

Die Seele ließ mich ziehn.
Mit schalem Blick sah sie mir nach.
Was trieb mich fort ins Tal gelebten Lebens?
Was trieb mich fort ins Silberland der Phantasie?
Ich sucht in dir, was ich hab aufgegeben,
des Herzens eigne Melodie.
War es nicht meiner Seele Beben, 
wonach mich ließ die Sehnsucht streben?

Was ich auch immer such, 
kann nur ich selbst mir geben.
Nun komm ich heim.
Das
will das Leben.

Benno Blues

Ausreichend


Foto: Gabriela Neumeier / pixelio.de

Du musst nicht immer geliebt werden,
oft reicht es auch, wenn du lieben kannst.

Du musst Menschen nicht immer verstehen,
oft reicht es auch, Verständnis zu haben.

Du musst das Leben nicht immer nachvollziehen können,
oft reicht es auch, ihm zu vertrauen.

Du musst dich selbst nicht immer begreifen,
oft reicht es auch, zu dir zu stehen.

Du musst die Schuld nicht immer bei dir suchen,
oft hattest du tatsächlich schon alles gegeben.

Du musst nicht enttäuscht sein, wenn Erwartungen unerfüllt bleiben,
oft liegen die größten Chancen genau dort verborgen.

Du musst nicht immer geliebt werden,
oft es reicht es aus, wenn du lieben kannst.

Benno Blues

Mein Leben


Foto: Rike / pixelio.de

Mal zieht es mich,
mal stößt es mich.
Mal bannt es mich,
mal schreckt es mich.

Mal freut es mich,
mal neckt es mich,
erregt es
und bewegt es mich.

Mal drückt es mich,
mal trägt es mich.
Mal wärmt es
und mal kühlt es mich.

Mal hofft es oder
bangt es mich.
Mal singt es 
und mal tanzt es mich.

Mal rührt es mich,
beschämt es mich,
mal kürt es
und mal grämt es mich.

Mal schönt es mich,
mal rügt es mich.
Mal streichelt und 
liebkost es mich.

Leb ich es gern,
beschenkt es mich
und seit ich liebe,
liebt es mich.


Benno Blues

Verloren




Der Tage kommen,
da schauert es 
aus Wehmutswolken Verlorenheit,
da scheint geflohen jeder Halt.
Alles dreht sich wirr im Kreis.
Was grad noch warm war,
nun ist's kalt
und der Herzschlag geht nur leis.

Verloren Vaters, Mutters Lieb,
verlorn, was nie genug besessen.
Das Leben nahm es wie ein Dieb,
fast schien es schon vergessen.
An diesen Tagen lebt es auf,
Gefühl aus Kinderstunden,
verloren - ja, das war ich wohl,
doch nun kann ich gesunden.

Zur Mahnung kommen sie herbei,
Gefühle alter Tage,
erinnern mich zur rechten Zeit
an mein Geburtsgeschenk.
Die Liebe und Geborgenheit,
die mir da einst so fehlte,
jetzt bin ich ihrer eingedenk.
Mein eigen Herz hält sie bereit,
will nun umfließen altes Leid.

Zu gerne flüchte ich vor mir,
vor meiner Seele Lautgeschrei,
und halt mir beide Ohren zu,
der Tinnitus, der hilft dabei.
Verlieren kann ich mich nur selbst,
in Arbeit, Sorge, Sucht und Traum.
Und wenn ich dies zu lange tu,
dann kommt die Angst und füllt den Raum.

Die Mahnung die zuteil mir wird,
will folgendes wohl sagen:
Steh auf und werde wach nun Mensch,
siehe wie du lebst mit dir!
Schau, du behandelst selbst dich heut
wie Eltern einst das ferne Kind.
Verloren hast du aus dem Blick,
was deine Wünsche immer sind.

Spür Mutter Erde nun
unter deiner Füße Sohlen
und richte auf dein Haupt.
Atme ein und atme aus.
Verloren nur in Wahrheit ist,
wer sich verloren glaubt.

Benno Blues

Seelenschmerz




Wenn ich allein mich fühl
an stillen trüben Tagen
und Wolken tränenschwer von dannen ziehn,
der Sonne farblos Blinzeln nicht erhellt, 
nur lange graue Schatten wirft,
dann will das Leben mir wohl etwas sagen.
Will ich es hören oder fliehn?

Soll ich der Arbeit wieder mich zuwenden?
Vielleicht Musik jetzt, schrill und laut?
Ein Marathon könnt es beenden,
auch Alkohol das Rot vergraut.
Ich will's nicht hören,
will's nicht fühlen, 
doch ist es da und so vertraut.

Die Seele stummt der Klage Lied in Moll.
Das Herz schlägt stumpf den Takt dazu.
Gedanken wie von Ketten schwer,
rasselnd, schleppend, hin und her.
Kein wärmend Lebensfeuer brennt,
kein Halt, kein Hort, nichts wie es soll
und trotz der Stille keine Ruh.

Alle Schwere der Welt 
schein zu borgen ich mir.
Der kleine Bub sehnt sich nach Mutterwärme,
auch Vaters Arm, der ist so fern.
Nie war es recht, nie gut genug. 
"Mach so, mach so, 
mach anders, Bub!"

Nun bin ich alt 
und nicht mehr klein,
doch fühlt der Bub noch immer so.
Die Mutter tot, der Vater kalt,
Die Sehnsucht läuft ins Nirgendwo.
Ich höre hin.
Ich schaue zu.

Ein Kind hat Liebe nur verdient,
nicht Strafe oder Züchtigung.
Ein Kind versteht die Welt nicht so.
Es braucht den Schutz, die Sicherheit.
Der Augen Glanz, in die es sieht, 
alleinig der, 
der macht es froh.

Komm her mein Bub, in meinen Arm,
komm her zu mir, ich wein mit dir.
Es tut mir leid, was dir geschah.
Ich streichle sanft dir übers Haar,
von nun an bin ich für dich hier.
Such du nicht mehr des Vaters Hand,
nimm meine hier, sie findt zu dir.

Benno Blues

Richtig und falsch




Zwischen zwei Atemzügen
wohnt es.
Zwischen zwei Gedanken
ist es zu Hause.
Zwischen richtig und falsch,
zwischen gut und schlecht,
zwischen schwarz und weiß,
da fühlt es sich wohl.
Hier findet es statt,
das Leben.

Benno Blues

Glücksverhinderer




Ich weiß schon, was ich will.
Eigentlich.
Ich bin mir nur nicht sicher.

Ich weiß nicht,
ob ich das schaffe,
ob ich das auch morgen noch will,
ob mich das glücklich macht.

Ich weiß nicht,
ob ich etwas verliere dabei,
ob der Zeitpunkt der richtige ist,
ob es sich lohnt.

Ich weiß nicht,
ob ich gut genug dafür bin,
es nicht jemand anders besser könnte
oder ich mich blamieren werde.

Ich weiß nicht,
ob es auch dir gefällt,
was Mama und Papa dazu sagen werden
oder die Leute in der Stadt.

Ich weiß nicht, 
ob mir das zusteht,
ob ich es wert bin,
ob man das tun darf.

Ich weiß schon, was ich will.
Eigentlich...

Benno Blues

Schöpfertum




Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.

Sören Kierkegaard

Carpe diem

Eines Tages werde ich gehen.
Ich werde nicht bereuen, 
was ich tat.

Manche Erinnerungen werden mit Wehmut erfüllt sein,
manche mit Stolz,
mit Dankbarkeit,
mit Freude.
Manche Erinnerungen
 werden mich ein letztes Mal erschaudern lassen.

Ich werde nicht bereuen, was ich tat,
denn ich gab mein Bestes zu jeder Zeit.
Ich tat es, so gut es mir eben möglich war.

Aber ich werde bereuen, was ich mir nicht erlaubte,
Wünsche, die ich mir versagte, 
Träume, die ich für unrealistisch hielt,
Bedürfnisse, derer ich mich schämte.

Ich werde bereuen, Chancen nicht genutzt zu haben 
aus Angst vor Enttäuschung.
Ich werde bereuen, nicht um Verzeihung gebeten zu haben, 
dort wo ich verletzend war.
Ich werde bereuen, 
nicht immer an mich und meine Urkraft geglaubt zu haben.

Und ich werde bereuen, 
dem Irrtum erlegen gewesen zu sein, ich hätte ewig Zeit...

Benno Blues

Das Ja und das Nein





Das Leben sagt hin und wieder 
auch einmal Nein zu mir.
Das höre ich nicht gern.
Manchmal jedoch ist ein kleines Nein 
einfach nötig 
für ein größeres Ja.

Benno Blues

Das Leben ist jetzt




Nichts ist für die Ewigkeit, 
nicht einmal die Wahrheit. 
Alles ist für den Moment. 
Über den aber sehe ich meist hinweg.

Benno Blues

Worauf es ankommt


Foto: Gerhard Hermes / pixelio.de


Das Leben, das du lebst, muss nicht immer toll sein, viel wichtiger ist, dass es auch deins ist.

Benno Blues




Wähle weise - Es ist dein Leben

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de


Alles, was in deinem Leben Bedeutung hat und jemals haben wird,
hat diese von dir selbst bekommen.

Benno Blues



Die Kunst zu leben


Foto: Helmut J. Salzer / pixelio.de

Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.


Johann Wolfgang von Goethe

Gutes Leben


Foto: jutta rotter  / pixelio.de

Ein gutes Leben hat nur der, der auch weiß, dass er ein gutes Leben hat.

Benno Blues

vor blättern