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Das Leben optimieren





Wenn ich mein Leben ändern will, 
setze ich mir Ziele,
vergesse aber allzu gern,
dass der Weg dorthin 
ja eigentlich mein Leben ist.

Benno Blues

Gutezeitenland




Als pflüge ein Schleppnetz durch die Nacht,
von des Himmels stillweiter Ferne,
und nähme mit all das Schwere in mir,
auch kindlichen Schmerz,
in die Klarheit ewiger Sterne.

Als gieße es aus Ozeanen
Nebel des Friedens in meine Welt.
Als wehte nun Wind mir erster Stunde,
aus Hoffnung geboren.
Als verschließe sich heilsam die klagende Wunde.

Der Baum des Vertrauens neigt sich mir zu,
senkt milde nun die Krone.
Seine Blätter, die wispern und flüstern mir leis
die Geschichte von Aufbruch aus alter Zeit
und dass ein solcher sich lohne.

Ein wärmend Tuch, ein tragend Netz,
gewirkt aus zarter Seele Faden
versponnen, verwoben, mit Gold versetzt,
gebunden aus Träumen und Sehnen,
rahmenlos und gedankenleicht,
trägt es an Ufer jenseits der Tränen.

Als füge sich vieles neu und fein,
was krumm war wird gerad,
und als müsse das einfach alles so sein,
geführt von ewiger Hand,
stehe aufrecht ich nun und ziehe ein
in das Gutezeitenland.

Benno Blues

Lebenszeit




Wir leben mit der Zeit, aber nicht in der Zeit.
Wir schreiten beständig den Zahlenstrahl hinauf und nennen jede einzelne Position beim Namen.
Der Zeit gilt unsere ganze Aufmerksamkeit.
Was würde sich ändern, wenn wir das unterließen?
Wo überall könnte dann unsere Aufmerksamkeit sein?

Benno Blues

Die Reise des Lebens





In der Transsibirischen das Leben bereisen,
mit großen staunenden Augen dies tun.
So wunderbar die Welt vorüber fliegen lassen,
ein Hauch von Unendlichkeit,
in jedem Augenblick.

Leben.
Leben im Bewusstsein des Kommens und Gehens.
Wahrnehmen, ohne bewerten zu müssen.
Nur fühlen, wo Denken nichts bessern würde.

Gespannt sehen, wer wohl zusteigen mag
an geplanten und ungeplanten Haltestellen des Lebens.
Den Menschen freundlich entgegen blicken.

Auch zurücklassen können.
Die Richtung nach vorn,
Fahrt aufnehmend.
Mal rasant,
mal vorsichtig,
mal sinnlich bewegt.

Eine Zeit lang interessiert und aufmerksam
und eine andere Zeit lang
im Ruhewagen unterwegs.
Vertrauensvoll dem Rhythmus der Schiene,
dem Rhythmus des Lebens folgend.

Dann wieder
den eigenen Herzschlag zum Takt werden lassen,
den die Räder auf die Gleise schlagen.

Eine Tasse Tee gefällig?
Etwas Zucker?
Nein Danke!
Ein wenig Milch wäre schön.

Menschen kommen und Menschen gehen.
Manchen von ihnen blicke ich nach.
Andere werde ich schnell vergessen.
Ich taste nach deiner Hand.
Sie ist da.

Bergauf knarrt es im Zug und es geht schwer.
Langsam wird die Fahrt und droht zu stoppen.
Ein Ächzen und Ziehen,
stöhnende Maschinen.
Dampf mischt sich in Rauch.
Stille.
Innehalten für den Moment. 
Stille.
Und langsam wieder Fahrt aufnehmend,
holperig zunächst,
doch irgendwann
sich ergießend in Leichtigkeit.

Die Sonne geht auf und die Sonne geht unter.
Die Reise geht weiter.
Der Horizont ist fern.
Wie schön das Leben ist.
Sehend
eins sein.

Benno Blues

Das Leben meistern


Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.



Immanuel Kant

Mut zum Neuanfang


Foto: Uli Stoll Outdoor-Fotografie / info@parknplay.de / pixelio.de

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.


Hermann Hesse


Der Fluss


Spruch Glück
Foto Andreas Hermsdorf  / pixelio.de


Betrachte den Fluss deines Lebens und erkenne, wie viele Ströme in ihm münden, die dich nähren und unterstützen.  

Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister
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